Leben wir in oder auf der Erde? Gott will, dass die Menschen die Wirklichkeit erkennen, denn sein Wort. die Bibel, macht sehr klare Aussagen über den Bau des Kosmos.

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Wasser über und unter der Feste

Im Anfang schuf Gott (oder: Gottheiten) die Himmel und die Erde. So beginnt die Bibel. Es geht weiter, dass die Erde „wüst und leer" war. Viele Ausleger haben schon mit Recht darauf hin gewiesen, dass zwischen dem ersten und zweiten Vers etwas Gewaltiges passiert sein müsse, ein Aufstand und Sturz gewaltiger Mächte gegen Gott, ein Himmelssturm, von dem die Sagen der Volker noch zu reden wissen. Die Mystiker meinten, es sei der Abfall und Sturz Satans gewesen, Jedenfalls bestätigt Jesaja 45,18, dass Gott die Erde nicht tohu geschaffen habe. Sie ist also erst durch irgendeinen schweren Vorfall, durch einen Kampf, wüst geworden, begraben unter einer tiefen, finsteren, rauschenden Wassermenge, dem Urmeer (so wörtlich).

Darüber brütete der Geist Gottes oder der Lufthauch, denn beides heilst im Hebräischen Ruach. D.h. außer den Wassern gab es noch genügend Luft oder Gas im Weltall. Und min hebt Gott das Neuschöpfungswerk an. Als erstes das Licht, dann die Scheidung zwischen Licht und Finsternis (noch ohne Sonne), und darauf das feste Gewölbe oder die Ausbreitung inmitten der Wasser, die dann Himmel genannt wurde. In Vers 2 wird uns mitgeteilt, dass nur die Erde „wüst und leer" war. Vom Himmel steht nichts da. Hier werden aber nun die Himmel zwischen den Wassern, welche die Erde füllen, neu gemacht. Man kann daraus schließen, dass die ersten Himmel untergegangen waren. Das bestätigt uns auch 2.Petr.3,5 mit folgenden Worten: „Denn nach ihrem eigenen Willen ist ihnen dies verborgen, dass von altersher Himmel (Mehrzahl!) waren und eine Erde, entstehend aus Wasser und durch Wasser durch das Wort Gottes, durch welche (Wasser) die damalige Welt, vom Wasser überschwemmt, unterging." Das war also zwischen 1. Mo. 1,1 und 1. Mo. 1,2. Das Ergebnis war: eine im Wasser untergegangene ganze Welt, die aus Himmeln und Erde bestanden hatte.

Ob vielleicht die gewaltigen Wasser menge n, die heute in den Meeren gesammelt sind, die Überreste jener ersten großen Himmelskatastrophe darstellen? Im Wasser sind zwei Teile Wasserstoff mit einem Teil Sauerstoff verbunden. Was bedeutet diese Verbindung geistlich gesehen? Etwa eine Verwandlung unsichtbarer Himmelsstoffe in sichtbare, schwere irdische Stoffe? Himmel und Erde der Urschöpfung waren irgendwie aus Wasser und durch Wasser entstanden, aber offenbar haben die Wasser so überhand genommen, dass sie beides überschwemmten. Hangt das etwa mit dem Niederwurf, der Katabolä (Luther: Grundlegung der Welt) zusammen? Wir wissen nicht viel von jenem gewaltigen Urereignis, jenem Kampf zwischen Göttern, wie ihn auch die Völkersagen überliefern und die Bibel andeutet. Aber die Meere und die zackigen Gebirge sind Zeugen von den riesigen Erschütterungen, die damals die Himmel und die Erde durchtobt haben müssen, bis die rauschende Wassermasse der Tiefe sich beruhigt hatte, so dass der Geist Gottes auf ihr brüten und sein Neuschöpfungswerk beginnen konnte.

Man darf die Stelle 2.Petr,3,5 nicht mit der Sintflut zur Zeit Noahs verwechseln, die 2.Petr.2,5 erwähnt ist. Damals wurden nur die Gitter des Himmels geöffnet, so dass die nötigen Wassermassen herunterkommen konnten, zusammen mit den Brunnen der Tiefe. Die Himmel selbst sind damals geblieben, nur die Erde war überschwemmt, um die verderbte Menschheit zu vernichten. Sind damals bei der Sintflut etwa die „Wasser über der Feste", d.h. also die Wasser des Stillen Ozeans, quer durch die Himmelssphären der Innenwelt gedrungen, um auf den Festlandteil der Innenerde zu regnen?

Für die Wissenschaft ist der biblische Schöpfungsbericht überhaupt nicht diskutabel. Sie kann mit diesen „primitiven Vorstellungen" nichts anfangen. In ihrem endlosen Weltraum drehen sich seit Jahrmillionen die Sternnebel. Einmal entstehen Sterne, einmal vergehen sie. Auf unserem „kleinen Stern Erde" sind die Bedingungen „zufällig" so günstig gewesen, dass Leben entstehen und sich bis heute halten konnte. Mit diesem Unsinn und Unglauben setzen wir uns hier gar nicht weiter auseinander.

Es gibt aber eine Richtung von gläubigen Wissenschaftlern, die versucht, den biblischen Schöpfungsbericht irgendwie mit den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen in Einklang zu bringen. Dabei muss aber immer an der Bibel herum gebogen werden, denn die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind doch wenigstens für den Augenblick unantastbar und unbezweifelbar. Besonders schwierig ist bei diesen Versöhnungsversuchen die biblische Angabe von den Wassern über der Feste und unter der Feste unterzubringen, überhaupt der Himmel, der eine Feste sein soll, will gar nicht in das kopernikanische Weltall hineinpassen.

Dr. Paul Müller stellt in seinem Büchlein „Bibel und Naturwissenschaft" unter Festhaltung des kopernikanischen Weltbildes die Dinge so dar: „Der Seher, vor dessen Geistesauge Gott nachträglich die Schöpfungsgeschichte ablaufen ließ, schaute, als der zweite Tag des Werkes an der Reihe war, das Firmament, den Weltraum, das blaue Himmelszelt. Die neueste Physik hat gefunden, dass die Sonne und die Sterne zu 97% aus Wasserstoff und Helium bestehen und dass auch unter diesen beiden Elementen der Wasserstoff fünf bis sechsmal so häufig ist wie das Helium. Das „Wasser über der Feste", das dem heiligen Seher gezeigt wurde, war wohl der Urstoff, aus dem sich die Sternenwelt zu bilden im Begriff war, also das Element, das wir heute Wasserstoff nennen. Er ist dem Raum nach der Hauptbestandteil des Wassers. Der Wasserstoff ist das Grundelement, auf dem gewissermaßen alle anderen aufgebaut sind. Alle Atomgewichte werden als Vielfache des Wasserstoffs angegeben, der also die Gewichtseinheit jedes Atoms bildet, wie das Zentimeter die Maßeinheit des Weltalls. Das Atomgewicht gibt an, wie viel mal so schwer das betreffende Atom ist wie ein Wasserstoff-Atom. So ist z.B. das Sauerstoff-Atom 16-mal so schwer wie das Wasserstoff-Atom; Sauerstoff hat also das Atomgewicht 16. Wasserstoff ist das leichteste, Helium das zweitleichteste Gas. Mit beiden können Luftballone gefüllt werden. Dabei ist Wasserstoff brennbar, Helium dagegen unbrennbar... Das Wasser unter der Feste bildet bei den heute herrschenden Temperaturen die Wolken, den Regen, die Flüsse und die Meere. Es gab jedoch eine Zeit, in der die Hitze so groß war, dass die Elemente noch nicht zu Verbindungen vereinigt waren. Während der Wasserstoff bei den Sternen die Hauptrolle spielt, ist der Sauerstoff das weitaus reichlichste Element unserer Erdrinde."

So ist für Dr. Müller also das Wasser unter der Feste unser Wasser - H2O, zwei Teile Wasserstoff und ein Teil Sauerstoff. Die Feste wäre darnach der Lufthimmel und darüber die Wasserstoffmassen im Weltenraum, „aus denen sich die Sterne bilden", wären die Wasser über der Feste. Mit dieser Erklärung kann man an diesem Punkt zweifellos das kopernikanische Weltbild ein Stück weit hindurchretten. Aber sie befriedigt mich keineswegs. Die Luft ist zunächst einmal keine Feste, sondern eher ein Puffer zwischen der Feste des Himmels und der Erde. Und dann ist Wasserstoff eben kein Wasser, sondern ein Gas. So wie Seele nicht Geist ist und Geist nicht Seele. Aber selbst wenn wir schon in den Wasserstoffvorkommen über dem Luftgürtel „Wasser über der Feste" anerkennen wollten, dann wäre die Scheidungsnotwendigkeit schwer einzusehen, denn es gibt ja auch Wasserstoff bei uns auf der Erde, also „unter der Feste", gasförmig und flüssig. Doch ist die Wahrheit in dieser Auslegung wohl enthalten, dass Wasserstoff oberhalb unserer atembaren Luftschicht eine große Rolle spielt. Die Sterne sind allerdings feste, metallische Körper, nicht nur glühende Gasmassen. Das sieht man an den Meteoren, jenen auf die Erde fallenden erloschenen Sternen. Auch in der Innenwelt oder Erdwelt mag es wohl solche Wasserstoffgas-"Wasser" über dem Luftring geben, die um die feste Himmelskugel her sind. Es hat ja eine Bibelstelle verschiedene Erfüllungs-Möglichkeiten.

Interessant ist, dass Dr. Müller in seinem Buch nachdrücklich auf die Ablehnung der Unendlichkeit des Weltalls in der neueren Physik und Astronomie hinweist und ausführt, wie der sichtbaren Schöpfung die Schöpfung der unsichtbaren Welt vorangegangen sei. Eden und Paradies sind bei ihm auch in der uns heute unsichtbaren Welt, also im und über dem Lufthimmel, zu suchen. Dr. Müller geht sogar soweit, die zwei Schöpfungsberichte am Anfang der Bibel so zu erklären, dass der erste die Ordnung der chaotisch gewordenen Sichtbarkeit, der zweite die Erschaffung der unsichtbaren Welt und des Menschen in ihr schildere.

A. E. Knoch (USA), der von der Wissenschaft viel weniger hält, aber doch auch mehr oder weniger unbewusst die überkommene kopernikanische Vorstellung seinem Denken und seiner Schriftauslegung zugrunde legt, meint ebenfalls zu der Trennung der Wasser unter der Feste von den Wassern über der Feste, dass diese Feste als eine Ausdehnung die Lufthülle der Erde sei. Die Wasser im Meer sind dann die „Wasser unter der Feste", die Wasserdämpfe und die leichten Wasserstoffansammlungen über der Atmosphäre dagegen die „Wasser über der Feste". Sie seien bei dem Sintflutregen gewissermaßen durch Luftspalten heruntergerieselt. Im einzelnen schrieb Bruder Knoch dazu:

Die Luftschicht und die Wasser - >