Leben wir in oder auf der Erde? Gott will, dass die Menschen die Wirklichkeit erkennen, denn sein Wort. die Bibel, macht sehr klare Aussagen über den Bau des Kosmos.

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Der Lufthimmel

Die Luft über der Erde, von Vögeln und von Flugmaschinen durchflogen, ist etwas grundsätzlich anderes als die Himmel. Die Luft gehört zur Erde, ohne Luft können die Menschen und alles Leben auf der Erde nicht existieren, so wenig wie ohne Wasser, dessen dampfförmige Gestalt sich in der Luft aufhält. Dieser Luftgürtel reicht, immer dünner werdend, bis an die Feuermauer heran, welche die unterste Himmelswelt oder das Paradies von der irdischen Luftwelt trennt. Der Mond gehört wohl noch zu dieser Luftwelt, alle anderen Gestirne, vor allem auch die Sonne, bewegen sich aber schon jenseits dieser Himmelsmauer oder Himmelsgrenze (den „Enden der Himmel"), die aus einer Kugelschale von hochgespannter Elektrizität besteht. Sie wurde nach der Austreibung der ersten Menschen aus dem Paradies, das heute über dem Luftgebiet zu suchen ist, errichtet und im Schöpfungsbericht „das kreisende Schwert der Cherubim" genannt.

Dieser Stromkreis trennt seither Himmel und Erde voneinander, um ihn zu passieren, muss man „Macht über das Feuer" haben wie die Engel, wenn sie als Boten Gottes auf die Erde kommen, oder man muss geistleiblich auferstanden sein wie der Herr Jesus, als er von der Erde gen Himmel fuhr. Menschen in Fleisch und Blut kommen durch diese wohl auf viele Millionen Volt hochgespannte elektrische Feuerwand nicht hindurch. Das wird sich erweisen, wenn die von ihren technischen Erfolgen betrunkenen antichristlichen Menschen der Endzeit versuchen werden, mittels Raketen ins Weltall hinauszufahren und die Gestirne zu erreichen. Es wird keiner lebendig zurückkommen, nicht einmal ihre Raketenschiffe aus Metall werden zurückkehren, sobald sie eine gewisse Höhe überschreiten. Denn über dem Luftgebiet fängt eine ganz andere Raumzeit-Schöpfung an, in die nur Wesen eindringen können, welche in die entsprechenden Voraussetzungen verwandelt worden sind. Wir sagten früher dazu, dass man die Höhe „erkennen" muss, ehe man sie erreichen kann. Und dazu muss man erst von ihr erkannt sein! Mit der Technik versucht nun der aus dem Paradies der Höhe vertriebene gefallene Mensch unbewusst, die Cherubim zu besiegen und ins Paradies zurückzustoßen. Es wird sich zeigen, dass die Cherubim stärker sind und der über ihnen thronende Herr der Heerscharen sowieso.

Das Luftreich ist ein Gasmeer, das nach unten, der Erde zu, immer dichter wird, weil sich ja Gase zusammenpressen lassen durch den Druck hoher Gewichte. Dieses Gasmeer umgibt ebenfalls wie eine Kugelschale die äußersten Himmelswelten und ist der Puffer zwischen Himmel und Erde. In ihm tummeln sich nicht nur die sichtbaren Vögel und Wolken, sondern eine Masse unsichtbarer, leibloser Wesen, Geister, Dämonen, Winde. Vor allem herrscht im „Vollmachtsgebiet der Luft" ein Fürst, nämlich der Geist, der nun wirkt in den Söhnen der Widerspenstigkeit nach Epheser 2, 2. Ob es Satan selbst ist, der damit gemeint ist, oder ob es ein Unterfürst von ihm ist, da Satan selbst ja bis zum Ende Zutritt in die Himmel hat (Offb. 12, 7 + 8), wissen wir nicht genau. Paulus hätte ja in Eph. 2, 2 auch schreiben können, Satan sei der Fürst des Luftgebietes, das hat er nicht getan. Wichtig für unser Thema ist zunächst nur, dass auch das Luftgebiet ein Herrschaftsgebiet ist, das einem Geisterfürsten untersteht, der in die Menschen hineinwirken kann.

Luft und Himmel werden von uns auch beim Bibellesen oft verwechselt. Wir sehen eben nach oben ins weite Luftmeer hinein, das die ganze Erde umgibt, und sagen dazu dann gern Himmel, weil die Himmel auch oben sind. Manchmal zieht man beides auch zusammen und spricht vom „Lufthimmel". Das ist aber deswegen nicht richtig, weil das Luftgebiet kein Himmel ist nach der Schrift. Sie spricht immer nur von der Luft oder von den Himmeln. Nie gibt die Bibel Veranlassung dazu, die Luft über uns mit den Himmeln oder gar mit dem Himmel gleichzusetzen. Das Luftgebiet gehört noch zur Erde mitsamt den Wettervorgängen in ihm. Es ist ja auch sichtbar und spürbar in Wolken und Wind. Die Winde und Stürme sind wohl starke Bewegungen im Geisterreich der Luft, wie das schon die Germanen richtig erkannten, als sie beim Sturm von Wotans wildem Heer sprachen. Gott macht seine Diener auch zu Winden. Neben den Elementen oder Gottes-Offenbarungen: Feuer, Erde, Wasser ist die Luft unentbehrlich für das Leben auf der Erde.

Luft oder in weiterem Sinne Gas ist eine Erscheinungsart der Materie oder des Stoffes, die am höchsten, und d.h. noch über dem sichtbaren Licht, steht. Die drei Erscheinungsarten oder Aggregatzustände der Materie sind ja: fest, flüssig und gasförmig. Sie entsprechen: Leib, Seele und Geist. Der Geist entspricht dem Innersten oder Höchsten, er ist unsichtbar, kann aber erkannt und gehört werden an seinen Wirkungen, an seinem „Sausen", er teilt sich der Seele oder dem Flüssigen mit durch einen geheimnisvollen Austauschvorgang, den wir Atem oder Beten nennen. Geist durchdringt wie Luft oder Gas alles, je nach Durchlässigkeit auch die flüssigen und die festen Erscheinungen, je mehr er durchdrängen kann, desto durchgeistigter werden sie, je weniger er durchdringen kann, desto geistloser und damit schwerer und verweslicher sind sie. Der Mensch hat Anteil an allen drei Erscheinungsstufen des Alls: fest durch den Leib, flüssig durch Seele, gasförmig durch Geist.

Die Durchgeistigung oder Vergasung fester und flüssiger Stoffe erfolgt durch Hitze und durch Feuertaufe, durch das Gegenteil, nämlich durch Kälte oder Abkühlen, können gasförmige und flüssige Erscheinungen zu festen werden. Feuer und Wärme oder Trübsal fördern also Auflockerung des Festen und Flüssigen, seine Vergasung oder Durchgeistung, während Kälte, d. h. Feuer- und Wärmemangel, das Herabsinken hoher, gottnaher Stoffzustände in niedrige, grobe, gottfernere Erscheinungen bewirken. Der Mensch atmet Luft, er isst und trinkt auch feste und flüssige Stoffe, in denen ebenfalls Luft enthalten ist, aber sein Luftbedarf ist so stark, dass er nie unterbrochen werden darf und kann, wie das beim Essen und Trinken doch möglich ist. Zwar atmen Tier und Pflanze auch, aber noch anders. Der Atem des Tieres „geht unterwärts" (Pred. 3, 21). Doch werden sie alle auch einmal durchgeistigt oder verklärt werden! (Röm. 8, 21 u. v. a.).

Weil Atmen, Reden, Beten, Loben und Fluchen zusammenhängen, weil ohne das Gas der Luft der Verbrennungsvorgang unserer Lebensflamme nicht ablaufen kann, deswegen will der Fürst, der heute in der Luft noch herrscht, sie vergiften, verfälschen und Räucherwolken haben zu seiner Ehrung, die aus dem Munde der Menschen kommen und aufsteigen. Statt des bewussten Lobopfers der Lippen will der Teufel zunächst einmal noch die Giftluft, das unbewusste Rauchopfer des Tabaks!

Das Luftgebiet ist also kein Himmel, auch kein Paradies, sondern ein Geisterreich, das zur gefallenen Erde und ihrer Menschheit gehört, zum sichtbaren Kosmos, bestehend vor allem aus einem „sauren" Stoff, dem Sauerstoff. Es liegt sehr viel in diesen Zusammensetzungen: Sauerteig, Sauerstoff, saurer Wein, saures Gesicht, durchsäuern...! Die Himmel beginnen erst über diesem Luftgebiet oder der Sauerstoffsphäre und sind zweifellos wirksam getrennt von ihr, denn es ist nicht möglich, in die Himmel zu gelangen von der Erde aus, ohne durch das Luftgebiet zu fahren.

Von diesem Luftgebiet wissen wir bis heute ziemlich wenig. Was man erforscht hat, das ist eine dünne Schale von etwa 300 km Höhe über der Erde. Man teilt sie in drei Sphären ein:

Die Troposphäre. Das ist die unterste Luftschicht von der Erde bis etwa 11 km Höhe, am Äquator bis 14 km, am Pol bis 7 km Hohe. In dieser dicken Luft auf dem Grunde des Luftmeeres bewegen wir uns auf der Erde, auch die höchsten Berge ragen nicht über sie hinaus. Starke Luftbewegungen finden in der Troposphäre statt, „Luftkämpfe" dieses Geisterreiches, die sich in der Bildung von Hoch und Niederdruckgebieten äußern, in Wolken, Nebel, Stürmen und großen Temperaturschwankungen. Die Temperatur nimmt von durchschnittlich acht Grad über Null auf dem Erdboden stetig ab beim Höhersteigen in der Troposphäre bis in durchschnittlich 11 km Höhe an der Grenze der Stratosphäre etwa 50 Grad unter Null erreicht sind. Dabei sinkt gleichzeitig der Luftdruck auf etwa ein Viertel ab.

Über dieser Troposphäre beginnt die Stratosphäre, die bis zur Höhe von etwa 100 km über der Erde reicht. Sie ist in zwei Schichten eingeteilt. In etwa 40 km Höhe ist in ihr eine ca. 16km dicke Ozonschicht, welche die Sonnenstrahlen stark absorbiert, aber auch einen wirksamen Strahlungsschutz für das Leben auf der Erde bilden soll. Schon in dem unteren Teil der Stratosphäre gibt es keine Luftströmungen mehr, alle Wettererscheinungen hören auf. Der Luftdruck fällt überaus stark, die Luft wird so dünn, dass menschliches Leben und Atmen nicht mehr möglich ist. Die höchste Höhe, die ein Ballon bis jetzt erreicht hat, war 22,5 km. Düsengetriebene Raketen sind bis über 200 km in die Höhe gegangen. Aber was ist das, wenn es sich bei der Höhe um Tausende von Kilometern handelt?

Die obere, zweite Schicht der Stratosphäre heißt die DSchicht Sie beginnt in etwa 70 km Höhe. In ihr werden leuchtende Nachtwolken beobachtet, die von feinstem vulkanischem Staub oder von zertrümmerten Meteoren herrühren sollen. Bei Nacht verändert diese Schicht stark ihr Verhalten gegenüber Radiowellen.

3. Über der Stratosphäre kommt die Jonosphäre. Sie reicht von 100 bis 300 km Höhe. Auch sie besteht aus zwei Schichten. Die untere ist die E-Schicht (Heavysideschicht) zwischen 100 und 150 km. Sie ist stark ionisiert und elektrisiert. Der Luftdruck ist noch weiter zurückgegangen. Die Erscheinung des Nordlichtes taucht hier auf, die in der höheren Schicht, der F-Schicht, entsteht. Diese höhere Schicht der Jonosphäre erstreckt sich zwischen 150 und 300 km Höhe. Sie besteht aus zwei verschieden stark ionisierten Teilen, in dem einen herrscht atomarer Sauerstoff und sein Zerfall vor, in dem ändern Teil molekularer Stickstoff.

Ionen sind elektrisch geladene Atome, die bei Aufspaltung von GasMolekülen in wässriger Lösung entstehen. Die positiv Geladenen heißt man Kationen, die negativ Geladenen Anionen. (ionisiertes Gas ist also schließlich nichts anderes als elektrisch hoch aufgeladenes, gespanntes Gas.

Das ist das, was bis heute die Wissenschaft von dem Luftgebiet weiß oder zu wissen glaubt. Es ist dürftig und bietet nicht viel für unser Thema. Festzuhalten wäre nur die Erkenntnis, dass es beim Aufwärtssteigen immer „elektrischer" wird. Die Ballon-Hoch-Fahrer berichten, dass der optische Horizont in eigenartiger Weise „mit steige". Der Himmel verliere seine blaue Farbe und werde zusehends schwarz. Über die Jonosphäre hinaus sind nun, wenn man den lauten Zeitungsberichten glauben will, die russischen und amerikanischen Raketen geschossen worden, die nun in großen Höhen entweder die Erde umkreisen oder die Sonne und den Mond als künstliche Satelliten umgeben sollen. Ja, einige sind noch verschiedene Millionen Kilometer weiter vorgedrungen. Beweise sind dafür keine da, aber umso mehr lärmende Propaganda für die Errungenschaften der Raketentechnik. Die in den Zeitungen angegebenen Höhenzahlen sind alle nur auf dem Papier der Gelehrten errechnet, und auch dieses Papier ist ebenso geduldig wie das gröbere Zeitungspapier.

Man kann beobachten, wie Physik und Technik in der Praxis sich schon von dem offiziell noch geltenden wissenschaftlichen Weltbild gelöst haben und ihren Versuchen die Innenwelt zugrunde legen, wie das übrigens die Luftfahrt auch schon tut, um mit den Flugzeugen nicht länger an Bergspitzen zu stoßen, die eigentlich längst auf der Rundung des Globus nach unten gesunken sein sollten und nun plötzlich doch allen Berechnungen zum Trotz unerklärlicherweise noch so hoch stehen, dass man immer wieder dagegen stößt.

In der Bibel finden wir jedoch ein wichtiges Wort über die Luft, aus dem weite Rückschlüsse gezogen werden können. Der Apostel Paulus schreibt in 1. Thess. 4, 17: „Darnach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft." Die Entrückung nach oben, mit der die Geschichte des Volkes Gottes vor dem Tag des Herrn abschließen wird, erfolgt also nicht hinauf in die Himmel, geschweige denn in den Himmel; sondern „in die Luft". Dazu steigt der Herr vorher von dem Himmel herab in das Luftgebiet. Weil es auch noch dazu hin heißt „in Wolken", so handelt es sich um das Luftgebiet der Troposphäre, das also der Erde am nächsten ist. Hier in diesem Luftgebiet über der Erde und deshalb wohl auch den Menschen auf der Erde sichtbar ist der Sammlungs- und Bergungsort der Gläubigen aller Zeiten vor dem auf Erden ausbrechenden Zorntag des Herrn. Man erkennt schon daraus, dass es sich bei der Entrückung nicht um die Gemeine des Leibes Christi, also um das paulinische Geheimnis, handeln kann, weil diese ja hier schon inmitten der Himmlischen weset und handelt und Bürgerrecht in den Himmeln samt Wohnhaus dort besitzt (Phil. 3, 20; 2. Kor. 5, 1). Die Gemeine des Leibes Christi gehört in die Himmel und in den Himmel. Die Erde und ihr Luftgebiet ist für sie Fremde, nicht Heimat (Hebr. 11, 16).

Ganz anders das gläubige Volk Gottes oder das geistliche Israel aller Zeiten, das eine ausgesprochen irdische Berufung und Erwählung hat. Es wird am Ende vorübergehend von der Erde und damit vom Zorn Gottes weggenommen in die Luft hinauf, die vorher von dem Fürsten der bisher in der Luft herrschte, gereinigt wurde.

In diesem Luftgebiet unmittelbar über der Erde wird das entrückte Volk Gottes durchrichtet, formiert (1. Kor. 3, 12 - 15; 2. Kor. 5, 10) und bereitgestellt für den Abstieg auf die Erde hinab zusammen mit dem Herrn und seiner Gemeine. Man hat bisher allgemein in dieser Entrückungssteile 1. Thess. 4 unterstellt, dass die Entrückung in die Himmel hinein erfolge wie einst die Himmelfahrt und hat dabei ganz übersehen, dass Paulus unter Wirkung des Heiligen Geistes schreiben musste: „in die Luft"!

Weil man das Weltall der Bibel nicht mehr hatte, sondern der Zwangsvorstellung der weltlichen Wissenschaft unterlag, hat man Luft gleich Höhe gleich Himmel gesetzt. Wir können vielmehr sagen: entrückt in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft, aber nicht höher! Denn die Luft hört einmal auf, und über ihr beginnen dann die Himmel.

Hier haben wir ein praktisches Beispiel dafür, wie das Loslassen der biblischen Aussagen über das Weltall den Blick der Gläubigen in das prophetische Wort geradezu verdunkelt hat. Das ist aber noch auf vielen Gebieten der Fall. So ist dann auch das Wort von Matth. 24, 31 zu verstehen: Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel zu ihrem ändern Ende (wörtlich: von den Enden der Himmel bis zu ihren Enden. Man beachte die Rundung, die in dieser Formulierung liegt!). Die Enden der Himmel, das ist die Sphäre, mit der das Luftgebiet an die unterste Himmelssphäre gewissermaßen angrenzt.

Es gibt nach 1. Kor. 15, 40 himmlische Leiber und irdische Leiber. Die Entrückungsleiber der Gläubigen, die sie durch ihre Auferstehung und Verwandlung bekommen werden, sind keine himmlischen, sondern verklärte irdische Leiber, weil die Luft immer zur Erde gehört. Die Bewohner der Erde im Tausendjahrreich, wenigstens das Volk Israel unter ihnen, werden ja nicht mehr nur auf die Erde gebannt sein, wie es heute bei uns gefallenen Menschen ist, sondern sie werden sich auch im Lufthimmel bewegen können, aber ohne Flugzeuge und Raketen. Gerade das Luftgebiet der Erde wird im Tausendjahrreich eine große Rolle spielen, weil es ja gereinigt ist von den feindlichen, dämonischen Geistesmächten, die heute noch oben in der Luft herrschen. Durch dieses gereinigte und erneuerte Luftreich wird sich dann der Verkehr zwischen Himmel und Erde und der ganze himmlische Segen ergießen auf die Erde.

Die übereinander und ineinander lagernden Himmelssphären (das griechische Wort Sphaira heißt Kugel!) sind zugleich die Himmelsstufen oder die Sprossen der Himmelsleiter, die von der Erde zu dem Himmel oben führt.

Die Metalle, die wir in unserer heutigen Stein- und Lehmerde finden, schätzen wir deshalb so hoch ein, weil sie außerordentliche „überirdische" Eigenschaften der Festigkeit, Feuerbeständigkeit, Form-Verwandlungsfähigkeit, der Schönheit und des Glanzes besitzen. Sie sind Ausnahmen auf der Lehmerde, stammen gewissermaßen aus einer anderen Welt und sind deshalb so wertvoll. Sind diese Metallvorkommen der Erde vielleicht einst beim Herabsturz der Erde (Eph. 1, 4; Hebr. 9, 26; 1. Petr. 1, 20; Joh. 17, 24) (Luther: Grundlegung), bei dem Riesenkampf, der zwischen 1. Mo. 1, 1 und 1. Mo. 1, 2 das Weltall erschütterte, beim Untergang der damaligen, ersten Himmel (2. Petr. 3, 5 + 6) in die Erdtiefen geraten? Dann würde die heutige Technik, die ohne Metalle nicht denkbar ist, von den Resten der hinter uns liegenden Himmelskatastrophe leben. Mit diesen Himmelstrümmern würde dann der Teufel, der Fürst dieses Äons, den neuen babylonischen Turmbau der Technik aufführen, der wieder bis zum Himmel reichen soll. Aber wieder wird der Herr des Himmels vorher herab fahren!

Es sei an dieser Stelle auch auf das weithin bekannt gewordene Büchlein des Heimgegangenen Predigers Riedinger „Sieben Himmelsstufen" hingewiesen. Hier werden sieben Himmelsstufen beschrieben, die sieben himmlische Welten über uns darstellen.

Die erste Stufe oder Sphäre, die an die irdische Luftsphäre angrenzt, wird in dem Büchlein „das Land der Barmherzigkeit" genannt. Es geht noch etwas irdisch zu dort, die Erde ist noch sehr nahe, Schulen spielen eine große Rolle. Die Landschaft ist zwar viel schöner als auf Erden, aber nicht zu vergleichen mit der Herrlichkeit der höheren Stufen. Hohe Bergketten trennen von der nächsten Stufe, in die nur eindringen kann, wer in seiner Entwicklung die Reife dazu erreicht hat.

Die nächste Stufe ist „das Land der Gerechtigkeit", auch hier sind wieder viele „Wohnungen im Vaterhaus", aber klarer, lichter, daher sind auch die Durchrichtungsprozesse der Seelen tiefer. Die dritte Stufe heißt „Land des Friedens", die vierte: „Land des Gehorsams", die fünfte: „Land der Liebe", die sechste: „Land der Macht", die siebte Stufe: „Land der Herrlichkeit". In diesem stehen Perlen und Edelsteingebirge, das sind die Mauern, Tore und Gründe des himmlischen Jerusalems.

Dieses Büchlein macht einen starken, offensichtlich inspirierten Eindruck. Wer aber auch die erbaulichen und bildlichen Beschreibungen und Anwendungen nicht annehmen will, wird doch zugeben können, dass auch in die Himmel von Gott das organische, stufenförmige Wachstums und Entwicklungs-Prinzip hinein geschaffen worden ist. Schon die Tatsache, dass es mehrere Himmel gibt, weist daraufhin, dass diese Himmel Stufen-Welten zum Throne Gottes sind. Und der Satz des Verfassers kann bejaht werden: „Ein Himmel erschließt sich den Augen der Seele nur nach dem Maß der Umwandlung in das himmlische Wesen!"